Tagesseminar: Moralismus, Eurozentrismus und ultralinke Phrasen
Wann: 25.10.2026
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Wo: Leipzig
Probleme und Ursprünge des „westlichen Marxismus“
„Die Überwindung jeglicher doktrinären Haltung und die Fähigkeit, sich an der eigenen Zeit zu messen sind die notwendige Voraussetzung dafür, dass der Marxismus im Westen wiedererstehen und sich entwickeln kann.“ (Domenico Losurdo, 2021)
Gemeinsam mit internationalen Wissenschaftlern, Journalisten und Kommunisten wollen wir von verschiedenen Seiten betrachten, warum im Westen ein „Marxismus“ hegemonial ist, der große Distanz zu den weltweiten Kämpfen gegen den Imperialismus und für nationale Souveränität wahrt. Ein „Marxismus“, der dem Propagandaapparat des Westens immer und immer wieder auf den Leim geht und statt den eigenen Staat ins Visier zu nehmen zumeist in die Hetze gegen Feinde des Imperialismus einstimmt.
Die Kritik am „westlichen Marxismus“, der in vielen Facetten trotz radikaler Phrasen herrschaftsstabilisierend wirkt, führt uns dann auch zur Frage nach dem Ausweg aus der Misere.
Kommt vorbei! Es wird spannend und es gibt nach jedem Vortrag reichlich Zeit zur Diskussion der Inhalte.
Mit Vorträgen von Max Ajl, Kit Klarenberg, Dan O’Brien und Anna (KO).
🕙 10-18 Uhr
📍 a&o Hostel, Brandenburger Str. 2, 04103 Leipzig
🎟️ Eintritt frei!
Weitere Infos folgen.