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Dimitroff

Die Unterdrückung der „3. Welt“ als Faschismus? Debatte zwischen Karam Khella und Reinhard Kühnl (1984)

Im Oktober 1984 diskutierten Karam Khella und Reinhard Kühnl über die Frage, inwiefern die imperialistische Unterdrückung Afrikas, Asiens und Lateinamerikas als faschistisch einzustufen sei. Khella formulierte eine entsprechende, sich kritisch auf Dimitroff beziehende neue Faschismus-Theorie, während Kühnl sie mit der Begründung zurückwies, durch ein solches Verständnis verliere der Faschismus seine wesentlichen Spezifika als besondere Form bürgerlicher Herrschaft. Wir veröffentlichen diese Debatte, weil sie auch heute, mehr als 40 Jahre später, von Aktualität und Interesse für ein besseres Verständnis von Imperialismus und Faschismus ist.

Ungestört wird weitergemordet: 40 Jahre faschistisches Oktoberfestattentat

Die Bombe, die an jenem Tag am Eingang zum Münchner Oktoberfest detonierte, riss 13 Personen in den Tod, verletzte über 200 weitere. Menschen leiden bis heute unter den Folgen der Explosion. Der Fall gilt damit als schwerster Anschlag in der Geschichte der BRD.