Heute vor 81 Jahren wurde Deutschland vom Faschismus befreit. Während wir den Sieg des Antifaschismus feiern, sprechen die Herrschenden schlicht von Kriegsende, verbieten sowjetische Symbole bei Gedenkveranstaltungen und rüsten zum nächsten großen Krieg. Am 8. Mai ist der Geschichtsrevisionismus der BRD so präsent wie an kaum einem anderen Tag. Das macht es notwendig, seine Narrativen und Lügen zu entlarven.
In diesem Sinne müssen wir auch das Erinnern gestalten: Ein antifaschistisches Gedenken, das kein Wort über den Völkermord in Palästina oder den Krieg gegen Russland verliert, befindet sich auf Abwegen. Um in diesem Kampf bestehen zu können, müssen wir nicht nur die Geschichte des Faschismus und der BRD, sondern auch die Erfahrungen und Lehren der antifaschistischen Arbeiterbewegung kennen. Diese sind unsere Geschichte, und um sie müssen wir kämpfen.
Nie wieder Faschismus, Krieg und Völkermord!
Die drei Vorträge der Konferenz sind ab jetzt Online nachhörbar.
Andreas Wehr: Die Europäische Union als Instrument für den deutschen Imperialismus
Jörg Kronauer: Die aktuelle Aufrüstung des deutschen Imperialismus
Susann Witt-Stahl: Die ideologische Durchsetzung des Kriegskurses
Beitrag zur Diskussion um den Leitantrag – keine Positionierung der Kommunistischen Organisation (siehe Beschreibung der Diskussionstribüne)
von Lars Schnitzler
Im Leitantrag findet an mehreren Stellen die...