Im Oktober 1984 diskutierten Karam Khella und Reinhard Kühnl über die Frage, inwiefern die imperialistische Unterdrückung Afrikas, Asiens und Lateinamerikas als faschistisch einzustufen sei.
Khella formulierte eine entsprechende, sich kritisch auf Dimitroff beziehende neue Faschismus-Theorie, während Kühnl sie mit der Begründung zurückwies, durch ein solches Verständnis verliere der Faschismus seine wesentlichen Spezifika als besondere Form bürgerlicher Herrschaft.
Wir veröffentlichen diese Debatte, weil sie auch heute, mehr als 40 Jahre später, von Aktualität und Interesse für ein besseres Verständnis von Imperialismus und Faschismus ist.
Mit diesem Flyer legen wir unseren kollektiven Stand zum palästinensischen Befreiungskampf, zum zionistischen Siedlerkolonialismus und zur deutschen Staatsräson vor.
Abschnitt sechs aus unserer Faschismus-Broschüre, von Leon Wystrychowski.
In diesem Teil geht es um 1. die kolonialen Wurzeln des Faschismus, 2. die „klassische“ Kolonialpolitik, die von den Faschisten fortgesetzt wurde, 3. die faschistische Kolonialpolitik in Osteuropa und 4. die Wesensverwandtschaft oder gar -identität von Faschismus und Kolonialismus.