Heute vor 81 Jahren wurde Deutschland vom Faschismus befreit. Während wir den Sieg des Antifaschismus feiern, sprechen die Herrschenden schlicht von Kriegsende, verbieten sowjetische Symbole bei Gedenkveranstaltungen und rüsten zum nächsten großen Krieg. Am 8. Mai ist der Geschichtsrevisionismus der BRD so präsent wie an kaum einem anderen Tag. Das macht es notwendig, seine Narrativen und Lügen zu entlarven.
In diesem Sinne müssen wir auch das Erinnern gestalten: Ein antifaschistisches Gedenken, das kein Wort über den Völkermord in Palästina oder den Krieg gegen Russland verliert, befindet sich auf Abwegen. Um in diesem Kampf bestehen zu können, müssen wir nicht nur die Geschichte des Faschismus und der BRD, sondern auch die Erfahrungen und Lehren der antifaschistischen Arbeiterbewegung kennen. Diese sind unsere Geschichte, und um sie müssen wir kämpfen.
Nie wieder Faschismus, Krieg und Völkermord!
Für den 8. Mai hat das Bundesland Hessen einen Gesetzesentwurf, der die Leugnung des „Existenzrechts Israels“ künftig mit bis zu fünf Jahren Haft bestrafen will, in den Bundesrat eingebracht. Dass dafür der Tag der Befreiung Europas vom Faschismus gewählt wurde, ist kein Zufall, sondern passt ins Drehbuch der deutschen Staatsräson.
Der Gesetzesentwurf zielt gegen Internationalisten, Antifaschisten, Kommunisten und Antizionisten – die Kräfte, die schon einmal in der Geschichte störten und dafür als erste repressiert, gefoltert und ermordet wurden. Und sie stören auch heute noch in einem Staat, der einen Völkermord unterstützt und zum großen Krieg aufrüstet. Franzi Stein und Noel Bamen kommentieren die Inhalte, Hintergründe und Bedeutung des geplanten Gesetzes.
KAPITEL II der Faschismus-Broschüre von Nasrin Düll und Johannes Lemke.
Es geht um die unterschiedliche Ausgangslage zwischen BRD und DDR in Hinblick auf Aufarbeitung. Es wird ein Einblick gegeben in die Faschismusforschung der DDR und den fruchtbaren Streit zwischen marxistischen Historikern aus West und Ost. Dabei tauchen u.a. Theorien zum Staatsmonopolistischen Kapitalismus und zur Frage der Rolle bestimmter Monopolgruppen im Faschismus auf. Es geht aber auch um die Gefahr eines neuerlichen Faschismus in der Bundesrepublik nach 1945. Hier verfolgen wir Debatten, die innerhalb und zwischen den sogenannten K-Gruppen, der sogenannten Neuen Linken und der DKP.
Während die CDU sich zur Vollstreckerin der Zeitenwende erklärt, ist die AfD schon jetzt ein wesentlicher Faktor für die Kriegsvorbereitung.
Wir werfen einen kurzen Blick auf die zentralen Punkte, die wir aus der Wahl mitnehmen können.
Keine Spur von Kontinuitäten oder Massenmordprofiteuren - stattdessen wird nutzt die BRD ihre alten Verbrechen für neue Kriegspolitik und Völkermordunterstützung. Einen desolateren "Antifaschismus" könnten sich die Neofaschisten und Kriegstreiber in diesem Land wohl kaum herbeisehnen.
Was hat es mit dieser "Erinnerungskultur" des Nazi-Nachfolgestaates auf sich und was setzen wir entgegen?
Von Joshua Relko. „Der Hauptfeind steht im eigenen Land, er heißt deutscher Imperialismus“ – so oder ähnlich lauten die Losungen angesichts des gegenwärtigen Ukraine-Konfliktes in der kommunistischen Bewegung, einerseits. Andererseits sehen wir uns in dieser Situation mit der Frage konfrontiert, warum die BRD derzeit eigentlich so handelt, wie sie das tut – und was das mit den USA als ihrem NATO-Partner im Kampf gegen Russland zu tun hat.
Flyer
Wo: Erfurt, Willy-Brandt-Platz
Wann: 06.10.2022, 17 - 19 Uhr
Drei Tage nach dem sogenannten "Tag der deutschen Einheit" und einen Tag vor dem Nationalfeiertag der Deutschen...
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Die von der
Bundesregierung beschlossene Grundrente wird nichts an der steigenden
Altersarmut ändern. Es werden nur wenige Rentner diese zusätzliche
Rente bekommen, denn die...
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Für die BILD steht
fest: Jetzt können die faulen Arbeitslosen es sich gemütlich
machen. Das ist die Reaktion auf das Urteil des
Bundesverfassungsgerichts zu...