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Histadrut

Die Unterdrückung der „3. Welt“ als Faschismus? Debatte zwischen Karam Khella und Reinhard Kühnl (1984)

Im Oktober 1984 diskutierten Karam Khella und Reinhard Kühnl über die Frage, inwiefern die imperialistische Unterdrückung Afrikas, Asiens und Lateinamerikas als faschistisch einzustufen sei. Khella formulierte eine entsprechende, sich kritisch auf Dimitroff beziehende neue Faschismus-Theorie, während Kühnl sie mit der Begründung zurückwies, durch ein solches Verständnis verliere der Faschismus seine wesentlichen Spezifika als besondere Form bürgerlicher Herrschaft. Wir veröffentlichen diese Debatte, weil sie auch heute, mehr als 40 Jahre später, von Aktualität und Interesse für ein besseres Verständnis von Imperialismus und Faschismus ist.

Gewerkschaft heißt: konsequent gegen Krieg, Völkermord und Verarmung!

Für die Gewerkschaftsführungen ist klar: sie haben eine wichtige Rolle für die Staatsräson zu spielen. Das zeigt sich bei der Militarisierung, der Rückendeckung für die Außenpolitik, und nicht zuletzt am Vorgehen gegen konsequente Kriegsgegner und Internationalisten. Nicht nur am 1. Mai sagen wir: wir müssen gemeinsam die Grundsätze unserer Gewerkschaften verteidigen. Geht mit uns gemeinsam auf die Demonstrationen und Kundgebungen zum Arbeiterkampftag. Gegen Krieg, Völkermord und Verarmung!