Eritrea – das „Kuba Afrikas“?
Wann: 16.12.2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Wo: Online
Der 1961 aufgenommene bewaffnete Unabhängigkeitskampf der Eritreer gegen Äthiopien wurde ab 1974 zu einer heißen Front im sino-sowjetischen Konflikt: Während das sozialistische Lager Addis Abeba unterstützte, erhielt die Eritreische Volksbefreiungsfront (EPLF) Hilfe von der VR China.
Auch nach der Unabhängigkeit Eritreas 1993 herrschte offiziell Krieg zwischen beiden Staaten. Erst 2018 wurde ein Friedensvertrag geschlossen. Doch heute, nur acht Jahre später, stehen beide Länder wieder am Rand eines neuen Krieges. Berichten zufolge sind eritreische Truppen bereits in Äthiopien.
Hinzu kommt, dass Eritrea für seinen Versuch, einen eigenständigen Entwicklungsweg einzuschlagen, lange mit westlichen und UN-Sanktionen belegt wurde. Manche bezeichnen Eritrea heute – im positiven oder negativen Sinne – als „Kuba“ oder auch als „Nordkorea Afrikas“.
Aber was ist dran? Wir wollen die Geschichte des äthiopisch-eritreischen Konflikts und die Aufbau-Versuche in Eritrea besser verstehen. Dafür haben wir den Historiker Georges Hallermayer eingeladen.
Zur Vorbereitung empfehlen wir seinen Artikel „Eritrea – das Kuba Afrikas?“
🌐 Zoom-Link folgt in Kürze.