Die Kommunistische Partei Griechenlands und ihre ideologische Alchemie

Themen: Faschismus, Partei und Kommunistische Bewegung, Ukraine-Krieg

Logo der Russischen Kommunistischen Arbeiterpartei (RKAP) und der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE). Quelle: Jorko2009, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons/ Κομμουνιστικό Κόμμα Ελλάδας, Public domain, via Wikimedia Commons

Vorwort

Vom 24. bis 26. Mai diesen Jahres fand in Moskau das dritte Internationale Antifaschistische Forum (IAF) statt. Am Treffen, das seit 2023 von der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF) organisiert wird, nahmen hunderte Antifaschisten aus dutzenden Ländern teil, darunter auch die KO. Es stellt eine neue und wichtige Entwicklung in der Kommunistischen Bewegung dar, um Kräfte im Kampf gegen den Imperialismus und Faschismus zu bündeln. Das Forum ist auch eine Reaktion auf die Entwicklung im solidnet-Zusammenschluss, der es nicht vermocht hat, eine Debatte für die Überwindung der tiefreichenden Dissense der Bewegung zu organisieren.

Bereits 2025, nach dem zweiten IAF, veröffentliche die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) eine deutliche Kritik am Forum1. Die KKE nimmt nicht am Forum teil und diagnostiziert den am Forum beteiligten Parteien eine „einseitige Betrachtung“ der internationalen faschistischen Tendenzen bürgerlicher Regierungen. Besonders Russlands Rolle werde nicht ausreichend in den Blick genommen und sich in das imperialistische Projekt der russischen Regierung integriert. Ausgehend von der historischen Einschätzung der Faschismusdebatte der Kommunistischen Internationale erneuert sie auch ihre Kritik an der These des „exportierten Faschismus“, die unter anderem durch die Russische Kommunistische Arbeiterpartei (RKAP) geprägt wurde.

Bemerkenswert ist, dass die Debatte um den Charakter Russlands und der Ukraine sowie um den „exportierten Faschismus“ der NATO-Staaten bereits 2022 zwischen der KKE, KPRF und RKAP begonnen, dann aber nicht öffentlich weitergeführt wurde.

Im August 2026 veröffentlichte die RKAP nun eine Antwort an den Beitrag der KKE vom Jahr zuvor2, in der sie nicht nur auf die Kritik der KKE am IAF eingeht, sondern auch auf ihre Rolle in der Weltbewegung. Es geht um nicht weniger als die Frage, was den Faschismus auszeichnet und was ihn von der bürgerlichen Demokratie unterscheidet. Die RKAP wirft den griechischen Genossen eine Verwässerung des Begriffs mit weitreichenden Folgen für Strategie und Taktik vor – eine Diskussion, die in Zeiten eines immer aggressiver auftretenden NATO-Imperialismus hohe Bedeutung hat.

Die Darstellung des Verhaltens der KKE in Bezug auf die kommunistische Bewegung hat hohe Relevanz, da diese laut der RKAP einer – durch die russische Partei als akut notwendig erklärte – internationalen Klärung wesentlicher Fragen entgegensteht. In diesem Sinne ist der Beitrag der RKAP ein dringlicher Appell, den wir hiermit spiegeln, um auch den deutschsprachigen Debattenraum auf diese wichtige Diskussion aufmerksam zu machen.

Bitte beachtet, dass gespiegelte Beiträge nicht unbedingt die Positionen der Kommunistischen Organisation (KO) darstellen oder ihnen entsprechen.


Ach, dieser lästige VII. Kongress!

Die Abteilung für internationale Beziehungen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) hat einen Artikel veröffentlicht, in dem das Internationale Antifaschistische Forum in Moskau kritisiert wird. Mit diesem Beitrag haben die Theoretiker der KKE ein neues ideologisches Tief erreicht, indem sie dem VII. Kongress der Komintern (1935) Fehler und eine problematische (also offenbar unwissenschaftliche) Definition des Faschismus vorwarfen. Man muss davon ausgehen, dass die theoretischen Errungenschaften der Komintern jener Zeit für die meisten Parteien bis heute maßgeblich und aktuell sind. Ihre Betrachtung und Analyse zielen in erster Linie darauf ab, wie wir heute die von den Kommunisten über viele Jahrzehnte hinweg gesammelten Erfahrungen im Kampf praktisch nutzen können. Und nun haben die Genossen der KKE schließlich allen Antifaschisten offen erklärt, dass sie nicht einverstanden sind! Vor allem haben sich die Ideologen der KKE gegen die Definition der Komintern (Georgij Dimitrov) gewandt, die gerade auf dem VII. Kongress für den an der Macht befindlichen Faschismus gegeben wurde:

„Faschismus ist die offene terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten und imperialistischsten Elemente des Finanzkapitals…

Faschismus – das ist keine klassenübergreifende Herrschaft und auch keine Herrschaft des Kleinbürgertums oder des Lumpenproletariats über das Finanzkapital.

Faschismus – das ist die Herrschaft des Finanzkapitals selbst. Es ist die Organisation einer terroristischen Unterdrückung der Arbeiterklasse und des revolutionären Teils der Bauernschaft und der Intelligenz.

Faschismus in der Außenpolitik ist Chauvinismus in seiner gröbsten Form, der einen tierischen Hass gegen andere Völker schürt.“

Die Theoretiker der KKE stimmen nicht damit überein, dass Dimitrov das Finanzkapital als Hauptdrahtzieher des Faschismus identifiziert hat. Darüber hinaus erklären Vertreter der KKE zur größeren Überzeugungskraft, dass Dimitrows Definition nicht nur falsch, sondern heute auch überholt sei. Man muss verstehen, dass dieses Argument für diejenigen bestimmt ist, die die Position der Komintern doch für richtig halten. Die Definition sei, so heißt es, in vielerlei Hinsicht konjunkturbedingt gewesen, da sie unter Bedingungen abgegeben wurde, als „die imperialistischen Kräfte die Vernichtung des einzigen sozialistischen Staates der Welt planten, während die UdSSR bestrebt war, die imperialistischen Kräfte zu spalten und ihre Widersprüche auszunutzen“.

Das Interessanteste daran ist, dass trotz all dieser Kritik an den Beschlüssen des VII. Kongresses die Ideologen der KKE selbst schon seit langer Zeit keine eigene Definition des Faschismus mehr vorlegen, sondern sich lediglich hinter dem Verweis auf den 1928 abgehaltenen VI. Kongress der Komintern verstecken, der angeblich grundlegend andere Auslegungen geliefert habe:

„Unter bestimmten spezifischen historischen Bedingungen nimmt der Vormarsch der bourgeoisen, imperialistischen und reaktionären Kräfte die Form des Faschismus an“, und „die Merkmale des Faschismus wurden in der Resolution zur internationalen Lage auf dem VI. Kongress der Komintern ausführlich dargelegt.“

Wenn wir jedoch einen Blick darauf werfen, wohin uns die Ideologen der KKE führen, nämlich zu den Unterlagen des VI. Kongresses, so werden wir feststellen, dass sich gerade dort noch keine klare Definition herausgebildet hatte, sondern dass eine Analyse des Phänomens im Verlauf seiner Entstehung stattfand. Dabei wurde unter anderem eine Reihe äußerer Merkmale des Faschismus herausgearbeitet und aufgezählt: direkte Gewalt, Kampf gegen die proletarische Bewegung, Erreichung der politischen Einheit aller herrschenden Klassen (Banken, Großindustrie, Großgrundbesitzer), Stützung auf die Unzufriedenheit breiter Schichten der Kleinbourgeoisie und sogar der Arbeiter, soziale Demagogie u. a.

Wir wissen, dass der Faschismus im Jahr 1928 noch nicht seine volle Kraft entfaltet hatte und sich noch nicht zu seiner höchsten Form entwickelt hatte, die sich später im faschistischen Deutschland manifestierte. Selbst die aggressive Außenpolitik, dieses wichtige Merkmal des Faschismus, war bis 1928 noch nicht deutlich geworden. Und wir wissen auch, dass Marx empfahl, Phänomene in ihrer ausgereiften Form zu untersuchen: „Die Anatomie des Menschen ist der Schlüssel zur Anatomie des Affen.“ Genau deshalb ist es absolut klar, dass der VII. Kongress der Komintern weitaus mehr über den Faschismus wusste als der VI. Kongress. Zudem kam der Effekt der Wissensakkumulation zum Tragen. Umso mehr, als sich in beiden Fällen praktisch dieselben Personen mit der Analyse des Faschismus befassten.

In den 1920er Jahren, als die Kommunisten den Faschismus noch nicht vollständig erforscht hatten, wurde das Etikett „Faschismus“ oft auf alle autoritären bürgerlichen Regime angewendet. So ist beispielsweise bekannt, dass die deutschen Kommunisten Ende der 1920er Jahre der Ansicht waren, die Weimarer Republik sei zu diesem Zeitpunkt bereits ein faschistischer Staat gewesen. Doch dieselben Kommunisten (nicht nur die deutschen) sahen nach 1933 den Hitlerismus, also den Faschismus in seiner entwickelten Form. Und dies ermöglichte es bereits, den Faschismus theoretisch von anderen Formen der bürgerlichen Diktatur abzugrenzen (nach Lenin ist jeder bürgerlich-demokratische Staat zugleich eine Diktatur der Bourgeoisie), die sich gegenüber der Arbeiterklasse stets (d. h. auch ohne Entwicklung zum Faschismus) als Maschine der Klassenunterdrückung verhält. Indem man den Faschismus als besonderes Phänomen herausgriff, konnte man die wirksamsten Methoden zur Bekämpfung gerade dieser Form der bürgerlichen Diktatur auswählen (zum Beispiel die Taktik der Volksfronten).

Der Faschismus ist ein Produkt der Epoche des Imperialismus, sein spezifisches Instrument, und es liegt auf der Hand, dass der Hauptauftraggeber des Faschismus jener Teil des Kapitals sein wird, der sich in der Epoche des Imperialismus als neue herrschende Kraft herausgebildet hat, nämlich das Finanzkapital. Selbst wenn es in einem Land verschiedene Schichten der Bourgeoisie gibt, steht in der Epoche des Imperialismus immer das Finanzkapital über ihnen allen – der mächtigste Teil, der durch die Verschmelzung von Bankkapital mit Industriekapital entsteht und immer mehr Funktionen der direkten Steuerung der Wirtschaft übernimmt, unter anderem über den Staatsapparat. Auch der VI. Kongress der Komintern hat diese Gefahr wiederholt hervorgehoben.

Die Verweise der Ideologen der KKE darauf, dass die Formulierungen von 1935 von der Konfrontation der UdSSR mit der kapitalistischen Welt abhingen, wirken etwas absurd, da die Imperialisten auch 1928 verzweifelt darauf aus waren, die Sowjetunion zu vernichten – doch auf die in jenem Jahr gefassten Beschlüsse des VI. Kongresses halten es die Verfasser des Dokuments der KKE aus irgendeinem Grund für möglich, sich darauf zu berufen. Vielleicht hassten die Imperialisten 1928 die UdSSR und die Oktoberrevolution weniger als 1935? Das scheint nicht der Fall zu sein.

Außerdem ist anzumerken, dass die Gegenüberstellung der Beschlüsse der beiden letzten Kongresse der Komintern methodisch nicht korrekt ist. Anstatt den wissenschaftlichen Grundsatz des Historismus zu beachten und aufzuzeigen, wie bestimmte Beschlüsse auf der Grundlage anderer entstehen, haben sich die Ideologen der KKE entschlossen, die Methode der Liberalen anzuwenden, die es beispielsweise lieben, die Werke des jungen und des reifen Marx einander gegenüberzustellen. Das wirkt zwar auf unreife Geister, aber wir als Dialektiker verstehen das Phänomen in seiner Entwicklung.

Wir sehen, dass die Behauptungen der KKE über die Fehlerhaftigkeit der Einschätzungen und Definitionen des VII. Kongresses der Komintern einer Überprüfung anhand elementarer Fakten nicht standhalten und der Logik widersprechen.

Dogmatismus und Hegemonialismus der KKE?

Warum also hat sich die KKE heute überhaupt in die Komintern-Debatten vertieft, ist sie dazu übergegangen, die in der Praxis bewährte Definition der Komintern zu widerlegen und die Fehlerhaftigkeit der Taktik der Volksfronten im Kampf gegen den Faschismus zu beweisen? Kürzlich erschien ein Video mit derselben Ausrichtung3.

Hier gibt es unserer Ansicht nach mehrere Motive. Das erste: Die Führung der KKE hält an ihrer langjährigen, aber falschen ideologischen Linie fest.

Den heutigen Kommunisten weltweit ist die von der KKE stammende theoretische Neuerung wohlbekannt, wonach praktisch alle kapitalistischen Staaten der Ära des Imperialismus imperialistische Länder sind, da überall die herrschende Stellung der Monopole offensichtlich ist („Theorie der imperialistischen Pyramide“). Die KKE lässt sich nicht einmal davon beirren, dass Lenin ausdrücklich von einer Handvoll imperialistischer Staaten sprach, die den Rest der Welt ausbeuten. Nun versuchen die Ideologen der KKE also, in Weiterführung ihres bereits alten, unbewiesenen Dogmas, alle kapitalistischen (d. h. ihrer Meinung nach imperialistischen) Länder so darzustellen, als seien sie potenziell gleichermaßen bereit, faschistisch zu werden. Wie sonst ließe sich das Bestreben der Führer der KKE erklären, die Einteilung der kapitalistischen Länder in bürgerlich-demokratische und faschistische aufzugeben? Aus unserer Sicht unterscheiden die Genossen nicht zwischen Faschismus an der Macht und dem Auftreten faschistischer Elemente in Ideologie und Politik. Das erste Phänomen wird durch die Definition der Komintern beschrieben. Das zweite Phänomen ist in der einen oder anderen Form praktisch allen bürgerlichen Staaten eigen und in letzter Zeit in zunehmendem Maße zu beobachten.

Wie auf dem VII. Kongress der Komintern festgestellt wurde, „müssen sich die arbeitenden Massen in einer Reihe kapitalistischer Länder heute konkret nicht zwischen der Diktatur des Proletariats und der bürgerlichen Demokratie entscheiden, sondern zwischen der bürgerlichen Demokratie und dem Faschismus“. Natürlich sind die Bedingungen für den Kampf der Arbeiterklasse unter jeder Form von Demokratie günstiger. Doch die griechischen Genossen weisen diese Schlussfolgerung nun kurzerhand zurück. Nach der Logik der Führung der griechischen Kommunistischen Partei sind nicht nur jene Staaten faschistisch, in denen bereits eine offen terroristische Diktatur des Finanzkapitals errichtet wurde (siehe Dimitrovs Definition), sondern generell alle imperialistischen Länder, in denen Elemente der Faschisierung in Ideologie und Politik zu beobachten sind.

Daraus folgt, dass der Begriff des Faschismus verwässert wird, fast zu einem Synonym für Kapitalismus wird und bei passender Gelegenheit auf jedes bürgerliche Regime angewandt werden kann, ganz gleich, wie sich dieses verhält – ob offen terroristisch oder nicht. Es ist natürlich äußerst gefährlich, eine solch absurde Methode anzuwenden – man könnte offene Faschisten, wie in der Ukraine, als Aufbau einer jungen Nation ausgeben, oder jedes beliebige bürgerliche Land des Faschismus bezichtigen.

So galt beispielsweise aus Sicht der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands das Regime von B. Assad in Syrien angeblich als faschistische Diktatur, während dessen gewaltsamer Sturz durch Islamisten als fortschrittliche demokratische Revolution angesehen wurde. Oder es werden von einigen linksgerichteten Kreisen Vorwürfe gegen den belarussischen Präsidenten A. Lukaschenko erhoben, man werfe ihm Diktatur und einen Abgleit in den Faschismus vor, analog zu Selenskyj.

Und hier kommen wir zum zweiten Motiv für das Verhalten der Ideologen der KKE. Die heutige Kommunistische Partei Griechenlands ist eine Organisation, die einerseits versucht, die internationale kommunistische Bewegung zu organisieren. Und dafür gebührt ihr großer Dank. Andererseits haben sie die wohlverdienten Komplimente für die Organisation einer Reihe von Treffen kommunistischer und Arbeiterparteien im Rahmen von Solidnet als Anerkennung ihrer theoretischen Genialität aufgefasst und begannen, Elemente der Intoleranz gegenüber anderen Meinungen sowie eine Art kommunistischer Überheblichkeit an den Tag zu legen, bei der Genossen eigenmächtig – ohne auf Einwände und andere Meinungen zu hören – festlegen, wer Recht hat und wer sich irrt. Es waren Versuche zu beobachten, die weltweite kommunistische Bewegung unter ihre Kontrolle zu bringen. Nachdem sie sich vor einiger Zeit als „die Ersten unter Gleichen“ empfunden hatten, haben die Führer der KKE die Gleichheit irgendwie vergessen und suchen sich nun Satelliten aus. Von den kommunistischen Parteien verschiedener Länder verlangen die Führer der KKE mittlerweile schlichtweg, dass sie aufhören, am Nutzen ihrer ideologischen Alchemie zu zweifeln. Wenn sie behaupten, dass der Krieg in jeder Hinsicht imperialistisch sei und der Faschismus allen seinen Teilnehmern innewohne, dann könne es auch keine besonderen Methoden für den Kampf gegen den echten lebendigen4 Faschismus geben. Die KKE wiederholt wie ein Mantra, dass nur die Arbeiterklasse und die Kommunisten in der Lage seien, den Faschismus und den Kapitalismus zu bekämpfen (insbesondere erinnern sie an ein Zitat von B. Brecht). Wenn jedoch in einem bestimmten Land die Arbeiterklasse noch nicht zu breiten, eigenständigen Aktionen bereit ist und die Kommunisten noch keine Unterstützung durch die Massen der Arbeitenden erreicht haben, sieht die KKE keine Notwendigkeit, die unterschiedlichsten antifaschistischen Kräfte im Kampf gegen die Hauptquelle der Gefahr und den Nährboden des Faschismus zu vereinen. Somit führen die Theoretiker der KKE de facto zu einer abwartenden Untätigkeit, selbst wenn in einem Land eine offensichtliche Gefahr durch den Faschismus (nach Dimitrows Definition) zu spüren ist. Das heißt, nach Ansicht der griechischen Theoretiker (für die es sowohl in China als auch in den USA denselben Imperialismus gibt) müssen die Antifaschisten auf den Moment warten, in dem die aufständischen Arbeiter den Kapitalismus in der VR China und in den USA stürzen können – und dann ist auch dem Faschismus ein Ende gesetzt – und zwar auf keine andere Weise.

Werden Sie von Faschisten angegriffen? Wird die kommunistische Ideologie verboten, wird Ihre Muttersprache unterdrückt, werden Andersdenkende massenhaft ermordet und bei lebendigem Leibe verbrannt? Doch nach Ansicht der Kritiker der Komintern-Taktik ist es wenig aussichtsreich, sich mit einer Einheitsfront gegen die braune Pest zu stellen. Man müsse abwarten, bis das Proletariat zur Revolution bereit sei. Wenn Sie jedoch schon jetzt beginnen, dem Faschismus Widerstand zu leisten, ihn zu bekämpfen und sich antifaschistische Verbündete in anderen politischen Lagern suchen (d. h. nicht nur unter Kommunisten), dann wird die KKE Sie sofort als Sozialchauvinisten und sogar als Handlanger des Imperialismus brandmarken. Dabei ist bekannt, dass schon W. I. Lenin sagte: „Die Leugnung jeglicher Möglichkeit nationaler Kriege unter dem Imperialismus ist theoretisch falsch, historisch offensichtlich irrtümlich, und praktisch kommt sie dem europäischen Chauvinismus gleich…“1

Die KKE als Hemmnis im Kampf gegen den Faschismus

In der Praxis zeigt sich all dies heute deutlich in der Situation rund um die „Militäroperation“, dem militärischen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine (tatsächlich steht hinter der Ukraine der imperialistische Westen, einschließlich des NATO-Mitglieds Griechenland). Die Kommunisten der RKAP standen dem in der Russischen Föderation etablierten bürgerlichen Regime stets äußerst kritisch gegenüber – und tun dies auch weiterhin. Aber wir haben von ihm bestimmte Maßnahmen gefordert und erkennen an, dass objektiv gesehen bisher nur dieses Regime im Jahr 2014 den Antifaschisten im Donbass Waffen in die Hand geben konnte, und im Jahr 2022 selbst mit der Kraft seiner Armee gegen den ukrainischen Bandera-Faschismus vorzugehen, der in Wirklichkeit eine Marionette in den Händen des westlichen imperialistischen Finanzkapitals ist. Und hätte die bürgerliche Russische Föderation dem aufständischen Donbass nicht geholfen, hätten die nationalsozialistischen Strafkommandos ihr Versprechen „Wir werden alle niedermetzeln!“ durchaus in die Tat umsetzen können. Die Erfahrungen in Odessa und das Vorgehen der Strafkommandos im Donbass lassen keinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit ihrer Absichten.

Die Ukraine unter der Herrschaft von Selenskyj ist derzeit offensichtlich ein faschistisches Land (gemäß der wissenschaftlichen Definition der Komintern). Und auch die politischen Führer der Ukraine selbst geben offen zu, dass sie die Erben von Bandera und Schuchewitsch sind, also von Hitlers Verbündeten. Der Auftraggeber des Faschismus ist in diesem Fall das westliche Finanzkapital. Im Land treiben Banden von „Sturmtruppen“ ihr Unwesen, genauer gesagt, Einheiten der „TZK“ (territoriale Rekrutierungszentren), der „Asow-Kämpfer“ und anderer fanatischer Nationalisten; alle kommunistischen und Arbeiterorganisationen sind verboten, sowjetische und kommunistische Symbole sind illegal, die russische Sprache ist faktisch verboten. Sogar eine ganze Religionsgemeinschaft – die orthodoxen Christen – ist extremer Diskriminierung ausgesetzt. Der offen terroristische Charakter des Regimes von Selenskyj lässt keinerlei Zweifel aufkommen.

Auch im heutigen kapitalistischen Russland sind faschistische Tendenzen in Ideologie und Politik zu beobachten. Bislang beschränken sich diese jedoch auf vereinzelte Erscheinungsformen und gehen nicht in staatliche Politik über. Die Kommunisten agieren legal, die Arbeiterbewegung ist lebendig (wenn auch noch in den Anfängen), Lenin-Denkmäler werden nicht massenhaft zerstört. Rassische, sprachliche oder konfessionelle Diskriminierung ist in der staatlichen Politik nicht zu beobachten (auch wenn es im privaten Bereich zahlreiche Auswüchse gibt). Das Finanzkapital der Russischen Föderation geht nicht zu einer offen terroristischen Herrschaftsform über, da es offenbar derzeit keinen solchen Bedarf verspürt. Mehr noch: Trotz des Bestrebens ihrer herrschenden Klasse, sich auf eine Stufe mit den führenden westlichen Ländern zu stellen, führt die Russische Föderation den Militäreinsatz in vielerlei Hinsicht gerade mit dem Ziel, eine militärische Niederlage Russlands zu verhindern, um zu beweisen, dass die russische Bourgeoisie selbst in der Lage ist, die natürlichen und menschlichen Ressourcen des Landes auszubeuten, und ohne jegliche Sanktionen und Einschränkungen Handel treiben möchte. Somit erfüllt die SVO eine positive Schutzfunktion, da eine Zerstückelung Russlands in keiner Weise den Interessen der Arbeiterklasse Russlands und der Welt entspricht. Dabei ist die Russische Föderation eine waschechte bürgerliche Diktatur (in Form einer begrenzten bürgerlichen Demokratie). Sich jedoch gegen ihre Maßnahmen zur Unterstützung des Donbass und zur Bekämpfung des Faschismus in der Ukraine zu stellen, bedeutet, den Nazis zu helfen.

Die Ideologen der KKE stimmen dieser Einschätzung Russlands jedoch nicht zu. Sie zählen akribisch eine ganze Reihe beunruhigender Phänomene auf (von der Förderung der reaktionären Schriftsteller Solschenizyn und Iljin durch die Behörden der Russischen Föderation bis hin zur Präsenz der nationalistischen DShRG „Rusich“ an der Front). Damit wird versucht, die Ukraine und Russland gleichzusetzen, da es sich angeblich um Regime handele, die ihrem Wesen nach ähnlich seien. Das heißt, die Ideologen der Kommunistischen Partei Griechenlands unterscheiden nicht zwischen Faschismus als staatlicher Politik und faschistischen Tendenzen in Ideologie und Politik einer bürgerlichen Gesellschaft, die in dem einen oder anderen Maße praktisch allen bürgerlichen Staaten eigen sind.

Den Einwohnern des Donbass, die seit 2014 nicht von irgendjemandem, sondern eben von der „Banderisten“-Ukraine mit verschiedenen Waffen erschossen werden und die seit derselben Zeit einen antifaschistischen Aufstand begonnen haben, dessen Kern die Arbeiterklasse, Traktorfahrer und Bergleute bildeten, könnten solche Einschätzungen wohl kaum zustimmen. Doch das Leid der Völker der ehemaligen UdSSR zu ignorieren, liegt heute bei westlichen Politikern im Trend, in deren Handeln sich zunehmend Anklänge an Revanchismus für die Niederlage gegen die UdSSR im Jahr 1945 erkennen lassen. Und es ist sehr merkwürdig, dass sich unter diesen Politikern auch die heutigen Führer der KKE befinden.

Den andauernden militärischen Konflikt betrachtet die Führung der KKE lediglich als „innerimperialistisch“, und die Ziele Russlands als ebenso ausbeuterisch wie die der USA und der EU. Dabei wird die Tatsache ignoriert, dass das kapitalistische Russland durch die westlichen Sanktionen kolossale Verluste erleidet und im Laufe des Krieges (unter äußerst rätselhaften Umständen) bereits die „Nord Stream“-Pipelines verloren hat – dabei handelte es sich um die wichtigste materielle Einnahmequelle der russischen Oligarchen und des Staatshaushalts der Russischen Föderation. Noch seltsamer erscheint die Tatsache, dass solche prinzipiellen antiimperialistischen Analysten der KKE die Expansion des amerikanischen Imperialismus auf den EU-Markt, die Unterdrückung der Wirtschaft und folglich der Interessen der Arbeiterklassen in den europäischen Ländern nicht sehen. Somit üben die USA und die EU schon seit langem Druck und gewaltsame Methoden auf Russland aus, und die wahren Ziele dieses Drucks sind kein Geheimnis. Das Geheimnis liegt hier woanders: Warum wollen die Führungskräfte der KKE dies nicht sehen?

Die RKAP ist der Ansicht, dass die russische Bourgeoisie, ohne ihre unerfüllten imperialistischen Fantasien zu vergessen, im aktuellen Konflikt dennoch in erster Linie um ihr eigenes Überleben kämpft und sich nicht mit der Zerstückelung des Landes, der Verwandlung Russlands in eine Halbkolonie oder ein abhängiges Land abfinden will. Nicht selten haben sich Meinungsführer imperialistischer Länder für die Notwendigkeit ausgesprochen, Russland in mehrere Teile zu zerlegen – um die Unterwerfung und Ausbeutung des Landes zu erleichtern. Genau aus diesem Grund ist das bürgerliche Regime der Russischen Föderation gezwungen, sich dem imperialistischen Westen entgegenzustellen, der die Errichtung eines faschistischen Regimes in der Ukraine initiiert hat, um Druck auf Russland auszuüben und das Land zu schwächen. Parallel dazu hilft die Bourgeoisie der Russischen Föderation (wiederum gezwungenermaßen) den Völkern des Donbass und der Ukraine, sich vom faschistischen Bandera-Joch zu befreien. Die arbeitende Bevölkerung Russlands unterstützt insgesamt die antifaschistischen Ziele der Militäroperation, da sie versteht, dass eine Rückkehr des Landes in einen Zustand der Abhängigkeit (wie in den 1990er Jahren) oder seine Zerstückelung äußerst nachteilig, verhängnisvoll und lebensgefährlich für das gesamte Volk wären.

Im Jahr 2014 konnte im Osten der Ukraine aus objektiven Gründen keine proletarische Revolution stattfinden – die Arbeiterklasse war noch lange nicht reif für einen eigenständigen Aufstand unter sozialistischen Losungen. Doch den Arbeitern des Donbass und den Kommunisten gelang es in der Praxis, ihre Kräfte mit verschiedenen bürgerlichen, orthodoxen und sogar monarchistischen antifaschistischen Kräften zu bündeln und den vorrückenden Bandera-Strafkommandos Widerstand zu leisten. Tatsächlich wurde spontan die alte, bewährte Taktik der Volksfronten angewandt – das gemeinsame Auftreten gegen den Faschismus. Und diese Taktik hat sich unter den neuen Bedingungen des 21. Jahrhunderts voll und ganz bewährt: Den Banderisten gelang es nicht, die Volksrepubliken zu vernichten, die mit der rasanten Faschisierung nicht einverstanden waren.

Doch all dieser lebendige, kämpfende und Völker rettende antifaschistische Widerstand wird von den Ideologen der KKE verurteilt, die die Bildung von Volksfronten als Sackgasse betrachten und den Menschen faktisch vorschlagen, um das Recht zu haben, gegen den Faschismus zu kämpfen, auf eine laborreine revolutionäre Situation und eine vorbildliche proletarische Revolution zu warten, die den Kapitalismus mit all seinen faschistischen Anhaftungen hinwegfegt. Bildlich gesprochen lehnen die vom Leben losgelösten Theoretiker der KKE, ausgehend von der missglückten Umsetzung der Frontentaktik in einzelnen Ländern, vor allem in Griechenland, die Idee der Einheitsfront an sich ab. Und damit lehnen sie im Grunde genommen Lenins Theorie über Bündnisse und die Ausnutzung von Spaltungen im Lager der Kapitalisten ab. Heute schlagen die Ideologen der KKE vor, fast schon auf Revolutionen in den USA und der VR China zu warten. Werden wir das erleben?

Geht man von der Bewertung historischer Ereignisse aus, so hat die Komintern im Großen und Ganzen den Krieg (1939–1945) gegen den faschistischen „Anti-Komintern-Pakt“ gewonnen. Doch nach Ansicht der Experten der KKE hat die Komintern falsch gehandelt. Hier ähneln die Einschätzungen unserer griechischen Gegner in gewisser Weise denen unserer russischen antisowjetischen Kräfte. Diese behaupten, dass die Sowjetunion den Krieg gewonnen habe, der Sozialismus dabei jedoch keine Rolle gespielt habe, da das Volk lediglich für das Vaterland gekämpft habe. Bei den griechischen Genossen ergibt sich hingegen, dass der Komintern zwar gewonnen habe, dies aber entgegen der „falschen“ Taktik der Bildung antifaschistischer Volksfronten getan habe. Ein solches Verständnis des Marxismus können wir, die Kommunisten der RKAP, als eine besonders klinische Form der Parodie auf den Marxismus bezeichnen, als Taktik des Werfens revolutionärer Phrasen und als Strategie zur Rechtfertigung eines kampflosen Rückzugs vor der grausamsten imperialistischen Reaktion.

Fragen, die sich seit Jahren aufgestaut haben

Wir halten die Ideologen der Kommunistischen Partei Griechenlands nicht für dumme Menschen, die die Folgen ihrer ideologischen Begründungen nicht verstehen. Das Proletariat, das hier und jetzt organisatorische Hilfe benötigt, wird eifrig dazu gebracht, auf Selbstverteidigung zu verzichten. Warum also ruft die Kommunistische Partei Griechenlands die Völker dazu auf, sich vom Kampf gegen den konkreten, lebendigen Faschismus fernzuhalten, der in Echtzeit und unter Einbeziehung verschiedener antifaschistischer Kräfte stattfindet? Versteht die Führung der KKE etwa nicht, dass es für Kommunisten und die Arbeiterbewegung hundertmal vorteilhafter ist, unter den Bedingungen einer – wenn auch beschnittenen und ständig weiter beschnittenen – aber dennoch bürgerlichen Demokratie und im legalen Rahmen zu arbeiten, als sich unter faschistischen Regimes in den Wäldern und im Untergrund zu verstecken, ohne breiten Zugang zu den Arbeitern zu haben? Warum versucht eine Partei, die selbst legal in einem NATO-Land – diesem imperialistischen Block – existiert und von der herrschenden Klasse ihres Landes „grünes Licht“ für politische und wirtschaftliche Aktivitäten erhält, nicht nur im griechischen Parlament, sondern auch im Europaparlament vertreten ist, versucht, die internationale kommunistische Bewegung zu lenken, dabei aber hochmütig jede Kritik zurückweist, ihre Verbündeten als die einzig richtigen kommunistischen Parteien designiert und Maßnahmen ergreift, die unliebsame Parteien zur Spaltung führen? Warum weicht sie der theoretischen Auseinandersetzung aus und schmeißt abweichende Parteien einfach aus der Redaktion der internationalen Zeitschrift der MKO5? Was gibt der KKE das Recht, sich als Führer der weltweiten kommunistischen Bewegung zu betrachten? Sind bei dieser Partei in der jüngsten Geschichte (im letzten Vierteljahrhundert) etwa objektive Voraussetzungen für eine baldige Verwirklichung der Revolution entstanden? Niemand scheint davon gehört zu haben; mehr noch, die theoretische Frage „Ist eine Revolution im Einzelfall Griechenlands möglich?“ bleibt bislang offen.

Die RKAP hat mehr als einmal die Erfahrung gemacht, dass die KKE die Veröffentlichung unserer Parteimaterialien auf der internationalen Plattform Solidnet behindert hat. In der RKRP weiß man um die politische und materielle Unterstützung, die die KKE jenen skrupellosen ehemaligen Mitgliedern unserer Partei gewährt hat, die vor einigen Jahren versucht haben, unsere parteiinternen Internetressourcen zu stehlen. Wir stellen fest, dass die KKE auch gegenüber Parteien anderer Länder ähnlich vorgeht.

Nehmen sich die Ideologen der KKE nicht zu viel heraus, wenn sie ihre Partei für einen unfehlbaren Schiedsrichter halten, der Etiketten vergibt und Unliebsame von der Mitarbeit in internationalen Gremien ausschließt? Oder haben die Führungskräfte der KKE die Oppositionsarbeit vielleicht einfach zu einer Form ihrer Existenz in der bürgerlichen Gesellschaft gemacht? Sie versorgen die oppositionelle Wählerschaft, ermöglichen den Austausch und öffentliche Proteste der Unzufriedenen, greifen dabei aber nicht nach dem Kern des Imperialismus selbst, da man dafür auch leiden könnte.

Ja, hier gibt es viele Fragen.

Man möchte glauben, dass es in der KKE vernünftige Kräfte gibt, die diese ganze ausufernde politische Alchemie eindämmen, die der internationalen kommunistischen Bewegung erheblichen Schaden zufügt.

Um auf den Anfang des Artikels zurückzukommen: Wir erinnern daran, dass die griechischen Genossen beim Antifaschistischen Forum selbst nicht anwesend waren. Erstens, weil es in Moskau stattfand – „der Hauptstadt eines kapitalistischen Landes, dessen Führung offen am Krieg teilnimmt und sich hinter dem Antifaschismus versteckt“. Und zweitens, weil sie mit den grundlegenden Einschätzungen des Forums nicht einverstanden sind.

Auch die RKAP hat sowohl mit der KPRF als auch mit der Plattform gravierende Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Bewertung der Ereignisse und der Rolle Russlands und Chinas im antiimperialistischen Kampf, doch wir sahen es als unsere Pflicht an, an der Arbeit des Forums teilzunehmen und unseren Genossen im Kampf unseren marxistischen Standpunkt darzulegen. Die griechischen Genossen hingegen haben sich dem Kampf entzogen. Dort, wo die Antifaschisten waren, waren sie nicht zu finden. Genauso wie übrigens auch im andauernden Krieg im Donbass. Hier gibt es lebende6 Faschisten, unsere Genossen kämpfen gegen sie, aber die griechischen Genossen sind hier nicht. Denn aus ihrer Sicht wird dort falsch gekämpft.

Vielleicht gibt es dort genug Falsches, aber das Falsche schlechthin ist die Flucht vor dem Kampf gegen den Faschismus. Für Kommunisten ist das eine Schande.

Ideologische Kommission des ZK der RKRP

1https://inter.kke.gr/de/m-article/Ueber-das-Internationale-Antifaschistische-Forum-in-Moskau/

2https://ркрп.рус/2026/08/23/%d0%ba%d0%be%d0%bc%d0%bf%d0%b0%d1%80%d1%82%d0%b8%d1%8f-%d0%b3%d1%80%d0%b5%d1%86%d0%b8%d0%b8-%d0%b8-%d0%b5%d1%91-%d0%b8%d0%b4%d0%b5%d0%be%d0%bb%d0%be%d0%b3%d0%b8%d1%87%d0%b5%d1%81%d0%ba%d0%b0%d1%8f-3/

3http://solidnet.org/article/CP-of-Greece-Timely-video-of-the-KKE-Historical-conclusions-about-the-anti-fascist-fronts.-The-contemporary-struggle-against-fascism-English-Russian/

4Lebend, aktuell, handelnd (Anm. d. Übersetzers)

5Internationale Kommunistische Rundschau (Anm. d. Übersetzers)

6Echte, handelnde, aktive (Anm. d. Übersetzers)