Stoppt die US-Angriffe auf Venezuela! Der Präsident von Venezuela heißt Nicolás Maduro!
In der Nacht von Freitag auf Samstag bombardierte der US-Imperialismus die Bolivarische Republik Venezuela und entführte ihren Präsidenten Nicolás Maduro sowie seine Frau Cilia Flores. Bei den Angriffen wurden nach ersten Schätzungen mindestens 80 Menschen verletzt oder getötet. Das ist der bisherige Höhepunkt der massiven US-Aggressionen gegen Venezuela, die seit September letzten Jahres zunehmend eskalierten. Trump kündigt weitere Angriffe an, falls die venezolanische Regierung sich den USA nicht beugt. National wie international solidarisieren sich tausende Menschen mit Venezuela und verurteilen die Angriffe des US-Imperialismus.
Das Volk, das Militär und die Regierung verteidigen ihre Republik
Im ganzen Land strömt das venezolanische Volk auf die Straße, um seine entschlossene Verteidigung der Souveränität Venezuelas und Solidarität mit ihrem Präsidenten auszudrücken.
Die Regierungsführung übernahm nach Entscheidung des Obersten Gerichts und in Einklang mit der Verfassung die Vizepräsidentin Delcy Rodríguez – offizieller Präsident bleibt jedoch Maduro. Rodríguez verurteilte die US-Angriffe scharf, aktivierte alle Verteidigungskräfte und forderte die Freilassung und Rückkehr des Präsidenten Maduro nach Venezuela.
Verlautbarungen von US-Präsident Trump, wonach die USA nun das Land regieren würden und die Vizepräsidentin zur Kooperation bereit sei, sind Teil der psychologischen Kriegsführung des US-Imperialismus und dienen der gezielten Verbreitung von Lügen.
Es geht um die Kontrolle des Erdöls und den Sturz der bolivarischen Regierung
US-Präsident Trump hat die wahren Gründe der Angriffe auf Venezuela öffentlich zugegeben: Die Kontrolle der größten Erdöl-Reserven der Welt sowie den Sturz der bolivarischen Regierung. Seit der Wahl von Hugo Chávez zum Präsidenten und der Ausrufung der bolivarischen Republik im Jahr 1998/1999 befindet sich Venezuela in einem Befreiungsprozess von neokolonialen Abhängigkeiten und dem Aufbau eines eigenen, souveränen Staates. Der US-Imperialismus duldet die Ermächtigung des Volkes durch Bildung, Gesundheit, Organisierung, politische Mitsprache sowie die Aneignung der Macht über seine eigenen Ressourcen nicht.
Trotz gescheiterter Putschversuche, Destabilisierungsversuche, Sanktionen und direkten Angriffen geht Venezuela weiter den Weg der Souveränität. Die US-Regierung bedient sich der Lüge eines angeblichen Drogenkartells rund um die venezolanische Regierung, um ihre Aggressionen in der Weltöffentlichkeit zu rechtfertigen. Dabei handelt es sich um eine Erfindung, ähnlich wie die der Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein, mit denen der Irakkrieg 2003 begründet wurde.
Die Fakten sprechen jedoch für sich: Die Existenz dieses Drogenkartells ist nicht belegt und rund 80 Prozent des weltweiten Kokainhandels verlaufen über den Pazifik, insbesondere über Ecuador, Kolumbien und Mexiko. Dennoch soll Nicolás Maduro in den USA wegen angeblichen Drogenhandels vor Gericht gestellt werden.
Die Angriffe sind eine Gefahr für den Kontinent und die gesamte Welt
Da sich Venezuela den US-Angriffen seit über 27 Jahren erfolgreich entgegenstellt, greift der US-Imperialismus nun zu offenem Staatsterror und Krieg, um seine Interessen durchzusetzen. Dabei geht es nicht nur um Venezuela. Trump erklärte, dass weitere Ziele die Präsidenten Kolumbiens und Mexikos sowie das sozialistische Kuba seien. Im Juni letzten Jahres bombardierten die USA gemeinsam mit der zionistischen Siedlerkolonie Israel den Iran. Die Drohungen richten sich gegen alle weltweiten Versuche der staatlichen Unabhängigkeit vom Imperialismus.
Solidarität mit Venezuela heißt Solidarität mit Volk und Regierung!
Während Bundeskanzler Friedrich Merz die illegale Entführung von Präsident Maduro und Cilia Flores rechtfertigte, gingen weltweit und auch in Deutschland Tausende Menschen auf die Straße, um die US-Aggression zu verurteilen und ihre Solidarität mit Venezuela zu bekunden.
Die aktuelle Situation erfordert eine konsequente Solidarität mit dem venezolanischen Volk und seiner Regierung, die seit 27 Jahren gemeinsam einen souveränen Weg beschreiten, obwohl dieser nicht geradlinig verläuft und mit Herausforderungen verbunden ist. Die Angriffe des US-Imperialismus auf das Staatsoberhaupt Venezuelas sind ein Versuch, die venezolanische Gesellschaft zu spalten. Entgegen dem venezolanischen Volk, das sich mit seinem Präsidenten und seiner Regierung solidarisiert, verweigern einige politische Kräfte der venezolanischen Regierung ihre Solidarität und sprechen nur von einer „Solidarität mit dem venezolanischen Volk“. Damit verkennen sie die politische Bedeutung der bolivarischen Revolution.
Die Massenmobilisierungen des Volkes gemeinsam mit Militär und Regierungsvertretern zeigen, dass das Land trotz aller Widersprüche geschlossen in der Verteidigung seiner Souveränität zusammensteht.
Wir fordern die sofortige Einstellung aller Aggressionen des US-Imperialismus gegen Venezuela!
Wir fordern die sofortige Freilassung von Präsident Nicolás Maduro und Cilia Flores!
Lang lebe die bolivarische Revolution!
Lang lebe Venezuela!