Die aktuelle Situation in Venezuela ist undurchsichtig. War der Putsch erfolgreich oder kann das Land sich trotz Pistole auf der Brust behaupten? Yannicks Vortrag richtet den Fokus zunächst auf die aktuelle Lage: Was genau ist geschehen, und wie ist die Situation einzuschätzen? Zudem wird beleuchtet, wie sich historische Errungenschaften und Schwierigkeiten der Bolivarischen Revolution auf die Handlungsmöglichkeiten des Landes gegenüber dem US-Angriff auswirken.
Dabei wird eine Perspektive auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Solidarität mit Venezuela eröffnet und Spaltungslinien innerhalb der kommunistischen Bewegung aufgezeigt.
Angesichts der jüngsten US-Angriffe solidarisierten sich viele Menschen weltweit mit Venezuela. Auch in der Kommunistischen Bewegung wurden viele Solidaritätserklärungen veröffentlicht, die jedoch große Unterschiede zeigen: Während manche sich mit dem venezolanischen Volk, der bolivarischen Revolution und dem Präsidenten Nicolás Maduro solidarisierten, distanzierten sich andere explizit von der Regierung und dem bolivarischen Prozess.
Yannik Mallmann setzt sich in seinem Beitrag mit den Argumenten der letztgenannten Kräfte auseinander und zeigt, dass Solidarität mit dem venezolanischen Volk notwendigerweise auch eine Solidarisierung mit der bolivarischen Revolution und der venezolanischen Regierung erfordert – kritisch und gleichzeitig uneingeschränkt gegenüber den Angriffen des Imperialismus.
Schon seit der Jahrtausendwende steht Venezuela ganz oben auf der Abschussliste der USA. Denn der bolivarische Prozess stellt sich dem Imperialismus entgegen. In unserer Aktuellen Stunde wollen wir zentrale Ereignisse und Errungenschaften der bolivarischen Revolution nachvollziehen und die Schwierigkeiten dieses Prozesses besser verstehen.
Dafür war Gerhard Mertschenk (DKP) zu Gast. Er ist Autor bei amerika21, RotFuchs und aktiv in der "Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität". Als langjähriger Kenner der Region liefert Gerhard einen detaillierten und anschaulichen Einblick in die jüngere Geschichte Venezuelas.
The last few weeks in Iran were marked by protests and civil war-like situations. Most leftists and communists in Germany uncritically supported the protests and encouraged its development towards a civil war. In doing so, they reproduced narratives and supposed facts propagated by imperialism and ignored counter-movements.
We contrast these positions with the actual circumstances and course of the protests. We show how such a positioning of the left—whether intentional or unintentional—helps in legitimizing the war course against Iran and is thus effectively directed against the interests of the Iranian people.
For if it is indeed a matter of supporting the Iranian people in their struggle for greater self-determination, our struggle must be directed against the economic war waged by means of sanctions and against the military preparations for war.
Die letzten Wochen waren im Iran durch Proteste und bürgerkriegsähnliche Zustände geprägt. Die meisten Linken und Kommunisten in Deutschland haben sich undifferenziert hinter die Proteste gestellt und deren Verlauf in Richtung Bürgerkrieg angefeuert. Dabei wurden Narrative und vermeintliche Fakten des Imperialismus reproduziert und Gegenbewegungen ausgespart.
Wir kontrastieren diese Positionen mit den Hintergründen und dem Verlauf der Proteste. Wir zeigen auf, wie die Positionierung der Linken – gewollt oder ungewollt – dazu beiträgt, den Kriegskurs gegen den Iran zu legitimieren und sich damit faktisch gegen die Interessen des iranischen Volkes richtet.
Denn wenn es tatsächlich darum geht, das iranische Volk bei seinem Kampf für mehr Selbstbestimmung zu unterstützen, muss sich unser Kampf gegen den ökonomischen Krieg mittels der Sanktionen und gegen die militärische Kriegsvorbereitung richten.
Während Dutzende Länder ihre nationale Souveränität gegen den Imperialismus verteidigen, verkünden nicht wenige Linke und Kommunisten das Ende des Neokolonialismus und erteilen nationalen Befreiungskämpfen eine Absage. Anlass genug, sich Lenins Positionen zur Nationalen Frage zu widmen.
Jakob und Shumi besprechen die Vertiefungsgruppenarbeit "Zum Verhältnis von nationaler Selbstbestimmung und sozialistischer Revolution" und gehen dabei auf die historischen Debatten der Dritten Internationale sowie die Forschung der DDR ein. Dabei zieht Shumi ein klares Fazit: "Wenn wir nationale Befreiungskämpfe nicht unterstützen, machen wir keine Revolution."
En la noche del viernes al sábado, el imperialismo estadounidense bombardeó la República Bolivariana de Venezuela y secuestró a su presidente Nicolás Maduro y...
Die europäische Rechte ist im USA-Hype. Trumps ausgestreckte Hand aus Washington lässt alle antiamerikanischen Ressentiments verfliegen. In seiner neuen „Sicherheitsstrategie“ setzt der US-Imperialismus auf ein rechtes und souveränes Europa.
Jörg Kronauer und Jakob Yasko gehen der Frage nach, ob sich hier ein faschistisches Paneuropa zusammenbraut. Zu diesem Zweck diskutieren sie die aktuellen Entwicklungen in der europäischen Rechten und gehen dabei insbesondere auf die Auseinandersetzungen in der AfD und ihrem Vorfeld ein.
In der Nacht von Freitag auf Samstag bombardierte der US-Imperialismus die Bolivarische Republik Venezuela und entführte ihren Präsidenten Nicolás Maduro sowie seine Frau Cilia Flores. Das ist der bisherige Höhepunkt der massiven US-Aggressionen gegen Venezuela, die seit September letzten Jahres zunehmend eskalierten. Solidarität mit Venezuela heißt Solidarität mit Volk und Regierung!
Wir fordern die sofortige Einstellung aller Aggressionen des US-Imperialismus gegen Venezuela!
Wir fordern die sofortige Freilassung von Präsident Nicolás Maduro und Cilia Flores!
Lang lebe die bolivarische Revolution!
Lang lebe Venezuela!
Teil zwei der Einführung von Andreas Wehr in das Denken des marxistischen Historikers Domenico Losurdo. Themen dieser Folge: Die weißen Sklaven; „Die Barbaren der Metropole“; Das Pathos des Individualismus; Hegel-weder liberal noch konservativ.
Zum Abschluss unserer Publikationsreihe zu „60 Jahre Afrikanisches Jahr“ veröffentlichen wir eine Rede von Walter Rodney aus dem Jahr 1975. Darin argumentiert er, weshalb der Wissenschaftliche Sozialismus universelle Gültigkeit besitzt, wieso er nützlich für die von Kolonialismus und Rassismus unterdrückten Massen ist und warum es wichtig ist, seine Erkenntnisse zu verinnerlichen und danach zu handeln.
Hausdurchsuchungen, Kontensperrungen und Haftbefehle. Alexander Kiknadze beschäftigt sich mit den jüngsten Repressionen Kriegsgegner und die Donbass-Solidarität in Deutschland. Er kommt zu dem Schluss, dass aktuell die Grundlagen für ein Kriegsrecht gelegt werden.
Nach der DKP treffen Konto-Kündigungen jetzt auch die Rote Hilfe. Dabei verdichten sich die Hinweise, dass der Druck aus Washington kommt.
Wir verurteilen diese Angriffe auf die Rote Hilfe, wie wir sie auch gegen die DKP, die Jüdische Stimme und alle anderen antifaschistischen, antiimperialistischen und internationalistischen Akteure verurteilen!
Trump's “28-point Ukraine plan” was never a realistic option, but rather a continuation of the war by other means. It serves the imperialist interests of the US and the EU and is part of their strategy of subjugation. It must be rejected—and a concrete analysis of its background and objectives is needed. A statement on the current debate.
Trumps "28-Punkte-Plan" war nie eine reale Option, sondern ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln. Er dient den imperialistischen Interessen der USA und der EU und ist Teil ihrer Unterwerfungsstrategie. Es braucht seine Ablehnung – und eine konkrete Analyse der Hintergründe und Ziele. Eine Stellungnahme zur aktuellen Debatte.
Wir verurteilen die Schließung der Bankkonten der DKP durch die GLS Bank. Dieser Schritt reiht sich in die Repression von Kriegsgegnern und internationalistischen Kräften ein.
Die DKP leistet seit vielen Jahren wichtige Solidaritätsarbeit für Kuba, welches unter der brutalen Blockadepolitik des Imperialismus leidet, und macht sich gegen den deutschen Kriegskurs stark. Wir sprechen der DKP unsere volle Solidarität aus!
Die DKP hat im Zuge der Repression um Spenden auf folgendes Konto gebeten:
DKP-Parteivorstand
Sparkasse Essen, BIC SPESDE3EXXX
IBAN DE21 3605 0105 0003 6306 13
Querfrontstrategien gewinnen in der (ostdeutschen) Friedensbewegung an Einfluss.
Unsere Genossen Martha Stern und Niklas Schumann, die in der Friedensbewegung mit diesem Problem konfrontiert sind, haben eine Kritik an den linken Unterstützern einer Querfront verfasst.
Wollen wir den Charakter der Russischen Föderation und ihren politischen Kurs – imperialistisch oder abhängig, antiwestlich oder sich anbiedernd – besser verstehen, müssen wir uns mit der herrschen Klasse in Russland auseinandersetzen.
Das hat eine von der KO aufgestellte Vertiefungsgruppe getan, deren Ergebnisse wir im Mai 2025 veröffentlicht haben. Im Oktober haben wir eine Online-Veranstaltung mit einem Genossen, der führend in dieser Gruppe gearbeitet hat, organisiert, deren Mitschnitt wir nun veröffentlichen.
Susann Witt-Stahl wird am Samstag nach Dresden kommen, um über die Netzwerke ukrainischer Faschisten aufzuklären. Daran werden weder Drohungen noch Gegenproteste etwas ändern!
Im Vortrag von Andreas Wehr geht es um das Verhältnis von Liberalismus und Kolonialismus, um ein als „Herrenvolkdemocracy“ bezeichnetes Herrschafts- und Gesellschaftssystem, das jenen in Rassismus getränkten Vorherrschaftsanspruch des Westens materialisiert, und vieles mehr. Hört rein!
Die USA droht Venezuela mit Regime Change und Krieg. Washington hat Kriegsschiffe in die Karibik entsandt und baut eine Drohkulisse auf.
Unser Genosse Dietrich berichtet von einem Kongress in Venezuela und der Lage vor Ort. Unser Genosse Yannik liefert Hintergründe zur politischen und wirtschaftlichen Entwicklung Venezuelas. Beide erläutern, wie es dem Land gelingt, dem Druck der USA stand zu halten.