Wir veröffentlichen anlässlich des AfD-Parteitages diesen Auszug eines Diskussions- und Hintergrundartikels über die AfD, welcher demnächst auf unserer Website erscheinen soll.
Yakob Jasko beschäftigt sich mit der innerparteilichen Entwicklung zwischen 2013 und 2026 und zeigt auf, wie es dem völkisch-nationalistischen Flügel rund um Björn Höcke gelang, die gesamte Partei an sich zu reißen. Die aktuelle Professionalisierung der AfD sollte nicht mit einer Mäßigung der Partei verwechselt werden.
Seit mehr als einem Vierteljahrhundert gehören islamfeindliche Hetze und Angriffe auf Muslime zum Alltag im Westen – auch in Deutschland. Das ist kein Zufall. Für die Herrschenden ist der antimuslimische Rassismus besonders nützlich, weil er sowohl einen „äußeren“ als auch einen „inneren Feind“ konstruiert. Dadurch kann er innen- und außenpolitisch genutzt werden. Darüber hinaus ist er besonders anschlussfähig an andere verbreitete Formen von Rassismus.
Wir veröffentlichen dieses Positionspapier anlässlich des 17. Todestags von Marwa El-Sherbini, die am 1. Juli 2009 von einem Rassisten in Dresden ermordet wurde.
We report on the Third International Anti-Fascist Forum in Moscow, an important international gathering of the communist movement, and provide commentary on the speeches and events.
The meeting, organized by the Communist Party of the Russian Federation (KPRF), was attended by hundreds of anti-fascists from more than a hundred countries, including the KO.
Vor 85 Jahren entfesselte der deutsche Faschismus einen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, der 27 Millionen Menschen das Leben kosten sollte. Heute bereitet die NATO den nächsten Krieg gegen die Völker Russlands vor. Vor unseren Augen ist der nächste Anlauf zur Kolonisierung und Unterwerfung Osteuropas in vollem Gange.
Russland ist keine Bedrohung, sondern sah sich dazu gezwungen, sich militärisch gegen die NATO-Aggression zur Wehr zu setzen.
Wir spiegeln über den bereits veröffentlichten Bericht hinaus vier Beiträge vom Dritten Internationalen Antifaschistischen Forum in Moskau.
Es geht um die terroristischen Methoden des Imperialismus, um Antiimperialismus und die Rolle der Kommunisten, um eine internationale Klärung, die auch organisatorisch Ausdruck finden muss, und um vieles mehr.
Das Forum ist ein wichtiger Austauschort für die internationale kommunistische Bewegung – davon zeugen auch die lesenswerten Reden.
Wir berichten vom Dritten Internationalen Antifaschistischen Forum in Moskau, einem wichtigen internationalen Austausch der Kommunistischen Bewegung, und kommentieren Reden und Ereignisse.
Am Treffen, das von der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF) organisiert wurde, nahmen hunderte Antifaschisten aus mehr als hundert Ländern teil, darunter auch die KO.
Im letzten Teil der Reihe von Andreas Wehr über den italienischen Historiker Domenico Losurdo geht es um die Frage der Nation, wobei Losurdo Marx und Engels ein schwankendes Verhältnis und dem westlichen Marxismus nationalen Nihilismus attestiert. Weiter geht es um die Frage des Verhältnisses des Sozialismus zur negativen Freiheit und einer über den Kapitalismus hinausreichenden Bedeutung bürgerlicher Freiheiten.
Zuletzt geht es um die von Gramsci bereits identifizierten zwei Revolutionstheorien bei Marx, wobei diejenige, in der eine bürgerliche Revolution unter Führung von Sozialisten über sich selbst hinauswächst, sich historisch letztlich als erfolgreich erwiesen habe.
In der DDR entfaltete sich eine breite Faschismusforschung, die unser Genosse Johannes kurz vorstellt. Auch die Nachkriegssituation in der DDR und BRD sowie die Beiträge der westdeutschen marxistischen Faschismusforschung bleiben dabei nicht ungeachtet. Viele Fragen und Debatten aus dieser Zeit sind bis heute aktuell.
81 years ago today, Germany was liberated from fascism. While we celebrate the victory of anti-fascism, those in power simply speak of the end of the war, ban Soviet symbols at commemorative events, and are arming themselves for the next major war. On May 8, the FRG’s historical revisionism is more prevalent than on almost any other day. This makes it necessary to expose its narratives and lies.
In this spirit, we must also shape our remembrance: an anti-fascist commemoration that says nothing about the genocide in Palestine or the war against Russia is on the wrong track. To prevail in this struggle, we must know not only the history of fascism and the FRG, but also the experiences and lessons of the anti-fascist labor movement. These are our history, and we must fight for them.
Never again fascism, war, and genocide!
Im vierten Teil seiner Reihe zum Werk Domenico Losurdos widmet sich Andreas Wehr Losurdos Sicht auf die Revolutionen in Russland und China und die Entwicklung dieser sozialistischen Gesellschaften. Welche Bilanz zieht Losurdo unter dem realen Sozialismus? Welche Rolle spielten Staat, Partei und Bürokratie bei der Analyse des Niedergangs dieser Projekte?
Wehr führt in die verschiedenen inneren und äußeren Faktoren ein, die Losurdo zur Analyse der Konterrevolution 1990 und der Bewertung des Realsozialismus anbringt.
Die Debatten der KomIntern um eine klassenmäßige Analyse des Faschismus sind bis heute von großer Bedeutung – mitunter werden heute die gleichen Fragen und Probleme diskutiert wie vor 100 Jahren. Hier begegnen uns Theorien wie die „Bonapartismusthese“, die „Sozialfaschismusthese“ oder die Volksfrontpolitik, die bis heute wichtige Bezugspunkte der Debatte um Faschismus und Antifaschismus bleiben.
Der Vortrag, welcher im Rahmen einer Konferenz der Marx-Engels-Stiftung gehalten wurde, liefert einen historischen Überblick und vermittelt Grundlagen der Faschismusanalyse.
Wir veröffentlichen einen weiteren Diskussionsbeitrag zu unseren im Juni 2025 veröffentlichten Thesen zum Ukraine-Krieg.
Heiner Karuscheit vertritt in diesem Text die Position, in Russland herrsche ein „Oligarchenkapitalismus“ und der Ukraine-Krieg sei von Seiten Moskaus „großrussisch-imperial“ legitimiert.
Im Zuge der antiimperialistischen Proteste gegen den diesjährigen „Afrika-Frankreich Gipfel“ in Nairobi kam es zu mehreren Fällen staatlicher Repression. Bereits gestern wurden fünf kenianische Genossen verhaftet, die gegen das neokolonialistische Event protestiert hatten. Heute schoss die Polizei mit Tränengas auf eine Demonstration und verhaftete weitere Aktivisten, darunter mehrere ausländische Genossen.
We invited two comrades of the CPM-K to discuss the current reorganization of imperialist strategies, the current role of countries like France in Africa and why our position as communists in Europe entails a special responsibility.
The webinar was part of the mobilization to support the Pan-Africanism Summit Against Imperialism (PASAI) in Nairobi.
Heute hat in Nairobi der Pan-Africanism Summit Against Imperialism (PASAI) begonnen. Er richtet sich gegen den sogenannten „Afrika-Frankreich-Gipfel“, der zeitgleich in Kenia stattfindet und das Ziel hat, den Neokolonialismus in Ostafrika zu zementieren.
Antiimperialistische und revolutionäre Kräfte werden in Kenia schon länger unterdrückt. Auch heute hat sich die staatliche Repression gegen Genossen gerichtet, die gegen das neokolonialistische Event protestiert haben.
Genossinnen von uns sind vor Ort dabei und werden über den PASAI berichten. In Kürze werden wir auch ein Interview mit zwei Genossen der Communist Party Marxist – Kenya (CPM-K) veröffentlichen.
In unserer neuen Podcastfolge zur Geschichtsfälscher-Broschüre widmen wir uns der Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges und stellen heraus, wie die Westmächte (USA, England und Frankreich) den Aufbau des Faschismus in Deutschland unterstützten, um die Hitleraggression gegen die Sowjetunion zu lenken.
Dabei beschäftigen wir uns mit einigen geschichtsrevisionistischen Mythen, die aktuell Hochkonjunktur feiern, und decken Kontinuitäten deutsch-imperialistischer Politik auf.
Heute vor 81 Jahren wurde Deutschland vom Faschismus befreit. Während wir den Sieg des Antifaschismus feiern, sprechen die Herrschenden schlicht von Kriegsende, verbieten sowjetische Symbole bei Gedenkveranstaltungen und rüsten zum nächsten großen Krieg. Am 8. Mai ist der Geschichtsrevisionismus der BRD so präsent wie an kaum einem anderen Tag. Das macht es notwendig, seine Narrativen und Lügen zu entlarven.
In diesem Sinne müssen wir auch das Erinnern gestalten: Ein antifaschistisches Gedenken, das kein Wort über den Völkermord in Palästina oder den Krieg gegen Russland verliert, befindet sich auf Abwegen. Um in diesem Kampf bestehen zu können, müssen wir nicht nur die Geschichte des Faschismus und der BRD, sondern auch die Erfahrungen und Lehren der antifaschistischen Arbeiterbewegung kennen. Diese sind unsere Geschichte, und um sie müssen wir kämpfen.
Nie wieder Faschismus, Krieg und Völkermord!
Für den 8. Mai hat das Bundesland Hessen einen Gesetzesentwurf, der die Leugnung des „Existenzrechts Israels“ künftig mit bis zu fünf Jahren Haft bestrafen will, in den Bundesrat eingebracht. Dass dafür der Tag der Befreiung Europas vom Faschismus gewählt wurde, ist kein Zufall, sondern passt ins Drehbuch der deutschen Staatsräson.
Der Gesetzesentwurf zielt gegen Internationalisten, Antifaschisten, Kommunisten und Antizionisten – die Kräfte, die schon einmal in der Geschichte störten und dafür als erste repressiert, gefoltert und ermordet wurden. Und sie stören auch heute noch in einem Staat, der einen Völkermord unterstützt und zum großen Krieg aufrüstet.
Auch am diesjährigen Kampftag der Arbeiterklasse haben wir uns an DGB-Demos in verschiedenen Städten beteiligt. Außerdem waren wir bei mehreren sogenannten Revolutionären 1. Mai-Demos dabei. Zentrale Auseinandersetzungen gab es wieder einmal um die internationale Solidarität mit antiimperialistischen Kämpfen, dieses Jahr dem des Iran.
Wir haben unsere Erfahrungen zusammengetragen, kollektiv diskutiert und wollen sie in diesem Bericht öffentlich zugänglich machen.
Für die Gewerkschaftsführungen ist klar: sie haben eine wichtige Rolle für die Staatsräson zu spielen. Das zeigt sich bei der Militarisierung, der Rückendeckung für die Außenpolitik, und nicht zuletzt am Vorgehen gegen konsequente Kriegsgegner und Internationalisten. Nicht nur am 1. Mai sagen wir: wir müssen gemeinsam die Grundsätze unserer Gewerkschaften verteidigen. Geht mit uns gemeinsam auf die Demonstrationen und Kundgebungen zum Arbeiterkampftag. Gegen Krieg, Völkermord und Verarmung!
Wie ist die aktuelle Situation auf Kuba? Wie wirkt sich die Ölblockade der USA konkret aus? Droht eine Niederlage der kubanischen Revolution? Wie ist die Stimmung in der Bevölkerung? Was ist bekannt über mögliche militärische Interventionsszenarien der USA? Und wie kann Kuba darauf reagieren? Wie sind die jüngsten Wirtschaftsreformen einzuordnen? Über das und vieles mehr klärt Marcel Kunzmann in diesem Diskussionsmitschnitt auf.