Wir haben eine Erklärung des Pôle de renaissance communiste en France (PRCF) zu den Protesten vom 17. Oktober 2026 übersetzt, um einen Einblick in die aktuelle politische und soziale Lage Frankreichs zu ermöglichen. Die Erklärung beleuchtet die Ursachen der Proteste, die Kräfte, die sie tragen, und die Widersprüche, die sich innerhalb der französischen Arbeiter- und Volksbewegung zeigen. Zugleich bietet sie eine Einordnung der Entwicklungen und formuliert politische Perspektiven und Aufgaben für Frankreich.
"Die AfD handelt im Auftrag der herrschenden Klasse, um die konsequente und brutale Umsetzung der deutschen Kriegsvorbereitungen sicherzustellen. Sie ist die reaktionärste Option, die der herrschenden Klasse zur Durchsetzung ihrer reaktionärsten und kriegstreiberischen Politik zur Verfügung steht."
Unser Genosse Jakob Yasko wurde im Oktober durch die französische Revue Supernova interviewt. Im lesenswerten Gespräch führte Jakob vor allem Gedanken zu Hintergrund und Rolle der AfD, zu reaktionären Massenbewegungen, zur Militarisierung Deutschlands und der Friedens- und kommunistischen Bewegung aus. Wir spiegeln es hier in deutscher und englischer Übersetzung.
In Folge der Berliner Wahlergebnisse führte die deutsche herrschende Klasse einen beispiellosen rassistischen und islamfeindlichen Angriff auf „Die Linke“ und die pro-palästinensische Bewegung durch. Die daraus resultierende Kapitulation der Partei vor der „Staatsräson“ hat gezeigt, dass sich die Ausrichtung vieler Kommunisten, die Partei von innen heraus voranzutreiben, als falsch erwiesen hat. Diese pro-palästinensischen und pro-sozialistischen Aktivisten sollten diese Tatsache selbstkritisch anerkennen. Zudem hat die herrschende Klasse durch den jüngsten Angriff den Umfang der „Staatsräson“ pauschal weit über Deutschlands Unterstützung für Israel hinaus ausgeweitet und ihre allgemeinen finanziellen Interessen sowie ihr Streben nach einem Krieg gegen Russland mit einbezogen. Die Staatsräson steht in direktem Widerspruch zu den demokratischen Bestrebungen des deutschen Volkes und der Arbeiterklasse.
Ein Kommentar von Surjeet Singh.
Der saudische Krieg gegen den Jemen weitet sich aus – es ist an der Zeit, dass sich die Palästinasolidaritätsbewegung und alle antiimperialistischen Kräfte hinter die widerständige jemenitische Regierung stellen!
Ein Diskussionsbeitrag zur Funktion der AfD beim wichtigsten Vorhaben der BRD – dem Krieg gegen Russland.
Phillipp Kissel und Jakob Yasko wollen mit diesem Text eine Diskussion über den Charakter, Hintergrund und die politischen Ziele der AfD anstoßen. Er soll explizit dazu anregen, Antworten, Kritiken, andere Texte und Positionen zu schreiben.
Wir verurteilen die rassistische Hetze gegen Ibrahim Ibrahim, der als Palästinenser seit Jahrzehnten für die Rechte seines Volkes kämpft und dafür wiederholt Ziel staatlicher und medialer Repression geworden ist!
Wir verurteilen die Angriffe auf Hannah Bruns, die für konsequente Solidarität mit dem palästinensischen Befreiungskampf und für klassenkämpferischen Positionen innerhalb wie außerhalb der Linkspartei eintritt!
Wir verurteilen die neuerlichen Attacken auf die Rote Hilfe, die zuletzt von Debanking betroffen war und nun von der bürgerlichen Presse wieder einmal als Unterstützerorganisation für „Linksextremisten“, „Straftäter“ und „Terroristen“ dargestellt wird!
Und wir verurteilen das feige Verhalten der auf Regierungsbeteiligung und Karriere fixierten Parteirechten und -führung, die Ibrahim verurteilen, Hannah ausschließen und sich von der Roten Hilfe distanzieren!
Was zeichnet den Faschismus im Vergleich zur bürgerlichen Demokratie aus, und wie müssen Kommunisten sich konkret zu den akuten faschistischen Entwicklungen in der Welt stellen?
Während die Griechische Kommunistische Partei (KKE) den Parteien des Internationalen Antifaschistischen Forums eine "einseitige Betrachtung" des Faschismus vorwirft, kontert die Russische Kommunistische Arbeiterpartei (RKAP) mit der Anklage einer "Verwässerung" des Begriffs und kritisiert eine Vertiefung der Spaltung der kommunistischen Weltbewegung durch die KKE.
Wir spiegeln den Beitrag der RKAP von August 26, um auch den deutschen Debattenraum auf diese wichtige Diskussion aufmerksam zu machen.
Bitte beachtet, dass gespiegelte Beiträge nicht unbedingt die Positionen der Kommunistischen Organisation darstellen oder ihnen entsprechen.
La traduction suivante du déclaration «Angst vor Kommunisten und einer starken Palästina-Bewegung» a été réalisée par Supernova – Revue marxiste-léniniste.
Le ministère de l’Intérieur de la Hesse...
Im Oktober 1984 diskutierten Karam Khella und Reinhard Kühnl über die Frage, inwiefern die imperialistische Unterdrückung Afrikas, Asiens und Lateinamerikas als faschistisch einzustufen sei.
Khella formulierte eine entsprechende, sich kritisch auf Dimitroff beziehende neue Faschismus-Theorie, während Kühnl sie mit der Begründung zurückwies, durch ein solches Verständnis verliere der Faschismus seine wesentlichen Spezifika als besondere Form bürgerlicher Herrschaft.
Wir veröffentlichen diese Debatte, weil sie auch heute, mehr als 40 Jahre später, von Aktualität und Interesse für ein besseres Verständnis von Imperialismus und Faschismus ist.
Die Repressionen gegen die Jüdische Stimme gehen weiter. Die Einordnung im Verfassungsschutzbericht ist eine zunehmend gegen palästinasolidarische Akteure genutzte Taktik, die sie gesellschaftlich marginalisieren soll. Nach fast drei Jahren Genozid in Gaza und einer anhaltenden Protestbewegung dagegen, greift der deutsche Staat vermehrt zu dieser Taktik.
Wir erklären unsere volle Solidarität mit der Jüdischen Stimme! Kampf der Repression! Palästinasolidarität ist kein Verbrechen!
Im August fand das 24. Internationale Treffen der Kommunistischen und Arbeiterparteien (IMCWP) in Havanna statt. Dabei wurden die Imperialismusfrage, die Rolle des Faschismus und Antifaschismus sowie die Krise der Kommunistischen Bewegung diskutiert.
Da die Treffen einen guten Einblick in die unterschiedlichen Positionen und dahinterstehenden Debatten der Bewegung geben, spiegeln wir nach einer kurzen Einordnung die gemeinsame Abschlusserklärung, den Beitrag der KKE sowie die beiden Resolutionen von KKE und RKAP / KPRF.
In diesem Meinungsbeitrag widmet sich Jakob Yasko den Reaktionen kommunistischer Gruppierungen und Parteien auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Dabei kritisiert er Tendenzen die Rolle der AfD zu unterschätzen. Zugleich sieht er ein Problem darin, die Partei losgelöst vom deutschen Staatsapparat und dem reaktionär-militaristischen Staatsumbau zu betrachten. Seine These: Die AfD wurde von oben aufgebaut und tritt zur terroristischen Vollstreckung der Zeitenwende an.
Wjatscheslaw Sytschjow, Sekretär für Ideologie des ZK der RKAP, schreibt über die Zukunft des Sozialismus. Er geht auf die Klassenverhältnisse in Russland ein, analysiert die seit Jahren wachsende Sympathie für den Sozialismus und erklärt, warum der vom Westen eskalierte Krieg in der Ukraine der Auftakt eines neuen Anlaufs zum Sozialismus in der Welt sein kann.
Wir spiegeln den Beitrag als eine lesenswerte Analyse, deren Inhalte eine Seltenheit im deutschsprachigen marxistischen Debattenraum darstellen.
El siguiente texto es una traducción del ensayo del camarada Jakob Yasko titulado «AfD – Wer kontrolliert die Partei?». La siguiente versión en español...
The recent ban on the Palästina e.V. organization is intended to deal a blow to the Palestine movement. The ban aims to silence resistance against genocide and occupation and to enforce the state’s interests. The justification for the ban also focuses sharply on the Kommunistische Organiation (KO), which is being targeted. This is part of the state’s attempts to defame and isolate the KO.
In our statement, we address what this has to do with the KO’s positions, the course toward war, and the general anti-communism of the Federal Republic of Germany. The bottom line is: Do not remain silent in the face of repression, do not back down in the face of guilt by association, oppose the course toward war, and advance the liberation of Palestine!
La traduction suivante du texte «Gegen den »Sumpf«: Lenins Bruch mit dem Opportunismus», rédigé par le camarade Paul Oswald,a été réalisée par Supernova – Revue marxiste-léniniste.
Pourquoi Lénine a-t-il lu...
Mit dem kürzlich verhängten Vereinsverbot des Palästina e.V. soll der Palästina-Bewegung ein Schlag versetzt werden. Das Verbot zielt darauf ab, den Widerstand gegen Völkermord und Besatzung zum Schweigen zu bringen und die Staatsräson durchzusetzen. Im Fokus der Verbotsbegründung steht auch die KO, die scharf ins Visier genommen wird. Dies reiht sich in die Versuche des Staates ein, die KO zu diffamieren und zu isolieren.
Was dies mit den Positionen der KO, dem Kriegskurs sowie dem generellen Antikommunismus der BRD zu tun hat, thematisieren wir in unserer Stellungnahme. Es gilt: Nicht zu den Repressionen schweigen, nicht vor der Kontaktschuld zurückweichen, sich dem Kriegskurs entgegenstellen und Palästinas Befreiung voranbringen!
Trotz des brüchigen Waffenstillstands zwischen Iran und den USA gehen Israels Angriffe auf den Libanon weiter.
Wie wirkt sich die zionistische Aggression auf das Kräfteverhältnis innerhalb des Libanon aus, und besteht die ernsthafte Gefahr eines Bürgerkriegs? Wird die Hisbollah ausschließlich als Vertreterin der Schiiten betrachtet, oder besteht die Möglichkeit für eine Stärkung des Widerstands in allen Teilen der Gesellschaft? Wie wird der Verrat der Regieurng in der Bevölkerung gesehen?
Diese und weitere Fragen haben wir mit einem Genossen der Libanesischen Kommunistischen Partei diskutiert.
El siguiente texto es una traducción del comunicado titulado «Antimuslimischen Rassismus bekämpfen!». La siguiente versión en español procede de la página web www.haizeagorriak.wordpress.com.
Agradecemos a...
La traduction suivante du déclaration «Antisemitismus-Vorwürfe als Waffe von Zionismus und deutschem Imperialismus» a été réalisée par Supernova – Revue marxiste-léniniste.
Quiconque ose aujourd’hui critiquer Israël en...
Das FMP1, der Veranstaltungsort der an diesem Wochenende stattfindenden UZ-Friedenstage am Franz-Mehring-Platz 1 in Berlin, hat den Infotisch der Kommunistischen Organisation (KO) für die Friedenstage verboten. Warum? Wegen unserer Position zu Palästina.
Wir fordern die Aufhebung der Repression des FMP1 gegen die Palästina-Solidarität und die faktische Deckung der siedlerkolonialen Verbrechen Israels!
Wir fordern die offene Thematisierung von Krieg und Völkermord und rufen alle linken Organisationen zur Solidarität auf!
Hoch die internationale Solidarität!