Von Yana Zavatsky (Vorsitzende der Internationalen Kommission der KPD) - Was wir als Kommunisten nicht vergessen sollen: für uns ist der Aufstand in Kasachstan „vorbei“. Es ist aber nicht so für die kasachischen Arbeitern, Kommunisten und Gewerkschafter. Auch heute gehen die massiven Streiks in Schangaöseng weiter. Die Repressalien gegen die Teilnehmer der Proteste gehen ebenso weiter.
Alle Vorstellungen vom zarten und schützenswerten Geschlecht sind Fremdwörter für proletarische Frauen. All ihre Alltagserfahrungen sprechen eine andere Sprache: die des Schweißes, der kaputten Rücken, der Armut ebenso wie der vielen Formen von Gewalt, gegenüber denen sie sich täglich behaupten müssen. Das Leben der Arbeiterinnen ist ein widerständiges Leben, was sie nicht zu Opfern, sondern zu Kämpferinnen erzieht.
Grundsätzlich unterstützte die RCWP die Proteste der Arbeiter Kasachstans und hält diese Erfahrung zweifellos für nützlich. Die Maßnahmen der kasachischen Regierung - das eingestehen der gigantischen sozialen Ungerechtigkeit, des Rücktritts der Regierung, die Einschränkung der Funktionen Nazarbayews, die Senkung der Gaspreise etc., bestätigen unsere Schätzungen. Der Kampf war nicht umsonst.
Die Aufgabe der deutschen Arbeiterbewegung ist es, sich klar, eindeutig und unmissverständlich gegen die NATO zu stellen und ihre Kriegspläne zu entlarven. Die Aufgabe der Kommunisten ist es, diese Klarheit herzustellen und damit in einer der wichtigsten Fragen des Klassenkampfs eine konkrete, richtige Orientierung zu geben.
Kommentar von Klara Bina -
Young Struggle (YS) hat eine Zitatensammlung von Lenin zusammengestellt, mit der Absicht, Tom Hensgens Diskussionsbeitrag zu kritisieren. Zur Sache – heißt zur Frage der Legitimität der Unterstützung der PKK und ihrer nationalistischen und proimperialistischen Linie aus kommunistischer Perspektive – ist im Artikel von YS jedoch nichts Konkretes zu finden.
Anhand der verschiedenen Positionen zur Lage in Kasachstan innerhalb der IKB meinen wir, Auseinandersetzungen und Fragen zu erkennen, die auf einer allgemeinen Ebene, nämlich auf der Ebene des Verständnisses der internationalen Lage und des imperialistischen Weltsystems, liegen. Es handelt sich um wichtige Fragen der kommunistischen Weltanschauung.
Stellen wir uns gegen die Aufrüstung und Kriegspolitik der NATO! Glaubt nicht den Lügen der Regierungen in Berlin, Washington und den anderen NATO-Staaten!
Zum 103. Todestag von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg und den Ereignissen der Novemberrevolution haben einzelne Ortsgruppen der Kommunistischen Organisation Gedenkkundgebungen organisiert.
In Gedenken an Luxemburg und Liebknecht den Kampf gegen Kapitalismus und Kriegsgefahr führen
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Auf der Höhe der Zeit, in Verbindung unserer Tradition wollen wir uns den Weg zum Sozialismus bahnen. Wir brauchen keine Utopien, sondern den konkreten Weg zur Macht.
Einen Aktionstag gegen Polizeigewalt als Anlass für einen Angriff auf eine Moschee zu nutzen, zeigt die endgültige politische Verwirrung dieser selbsternannten Linken über den Charakter dieses Staats. Sie stellen sich praktisch in den Dienst des deutschen Imperialismus, indem sie die Bevölkerung spalten, antimuslimische Hetze und antitürkischen Rassismus betreiben.
Überall, aber besonders in den aggressiven imperialistischen Ländern, darunter Deutschland, USA, Großbritannien und andere EU- und NATO-Länder, ist es die Aufgabe der Arbeiterklasse, allen voran der Kommunisten, die Kriegspropaganda ihrer Imperialisten aufzudecken und gegen die Kriegsplanungen vorzugehen.
Diskussionsbeitrag von Thanasis Spanidis - Unabhängig davon, ob es für das afghanische Volk ein Fortschritt ist, wenn die Besatzungstruppen verschwinden, sollten wir also in einer umfassenderen Perspektive auch berücksichtigen, welche allgemeinen Entwicklungstendenzen sich in der Niederlage der USA ausdrücken.
Solange wir aber noch unter kapitalistischen Verhältnissen leben und der Sozialismus noch in der Ferne liegt, ist es unsere Aufgabe in diesem Rahmen die Bedingungen zu schaffen, die es ermöglichen die Ursachen des Klimawandels bewusst zu bekämpfen, heißt: den Sozialismus zu erkämpfen.
Wir veröffentlichen hier einen Text der Russischen Kommunistischen Arbeiterpartei (RKAP). Der Text ist aus unserer Sicht ein guter Diskussionsbeitrag zur Frage der Führungsrolle der Kommunistischen Partei als bewusstestes Element der Arbeiterbewegung. Die Genossen werfen einen kritischen Blick auf illusionäre Hoffnungen von russischen Kommunisten auf spontan aufflammende Klassenauseinandersetzungen der russischen Arbeiterklasse.
Wir dokumentieren das Grußwort der Kommunistischen Organisation an den zweiten Kongress der Kommunistischen Partei der Arbeiter Spaniens (PCTE). Es lebe der proletarische Internationalismus!
Allgemein herrscht Konsens darüber, dass nur das Impfen eine nachhaltige und effiziente Bekämpfung der Corona-Pandemie ermöglicht. Trotzdem wurde eine Impfpflicht bis zuletzt über das gesamte politische Spektrum hinweg als ein regelrechtes No-Go gehandelt. Wir fragen: Warum?
Bei den Auseinandersetzungen zwischen der Unternehmensführung der Deutschen Bahn (DB) und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ging es um mehr als höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.
Zur Wahl steht lediglich, wer sich welchem Lager zuordnet: dem Lager der konservativen, der nationalistischen, der marktliberalen Propaganda oder eher dem Lager der linksliberalen, der sozialen Propaganda, die Solidarität im Munde trägt. Zur Wahl steht nicht, welche Politik nach der Wahl tatsächlich gemacht wird.
Wir veröffentlichen hier ein Grundlagendokument der Kommunistischen Partei der Türkei (TKP) zur Imperialismusfrage, weil dieses Dokument aus unserer Sicht einen wichtigen Beitrag für unseren Klärungsprozess und die Diskussion der Kommunisten in Deutschland um eine adäquate Imperialismusanalyse darstellt.