Beitrag von Bob Oskar - Sich jedoch davon zu entfernen, den Imperialismus als System analysieren zu wollen, und stattdessen Länder wie Russland rein als Opfer (anderer) imperialistischer Staaten zu verstehen, das geht meiner Meinung nach in eine komplett falsche Richtung.
Beitrag von Thanasis Spanidis - Die Konzeption der „imperialistischen Pyramide“ ist somit – im Gegensatz zu den Auffassungen ihrer Kritiker – keineswegs eine Abweichung von der Imperialismusauffassung Lenins, sondern deren Anwendung auf die heutige Weltlage.
Beitrag von Nasrin Düll - Unbedingt benötigte das Projekt der Verwandlung der Ukraine in einen Vorposten der NATO jene Kräfte, deren Kernkompetenz der Terror ist und die den gleichen Feind wie die NATO, nämlich Russland, haben.
Beitrag von Fatima Saidi - Wenn anstelle der Differenzierung der Pyramide für die Länder die nicht an der Spitze sind, ein so starker Fokus auf die Trennung zwischen Räuber und dem Rest der Welt gelegt wird, landen wir bei einer sehr unscharfen Analyse.
Die NATO ist das aggressivste und mörderischste imperialistische Kriegsbündnis auf dem Planeten. Wenn ausgerechnet diese Brandstifter sich nun als „Verteidigungsbündnis angesichts der russischen Aggression“ präsentieren, ist das an Heuchelei und Verlogenheit nicht mehr zu übertreffen.
Beitrag von Chris Aurora - Ich halte es in Anbetracht der momentan zu beobachtenden Entwicklungen in der NATO und der BRD für einen Fehler auf die vollständige Analyse warten zu müssen.
Die heutige Gedenkpolitik in der Bundesrepublik mystifiziert den Faschismus. Sie blendet seine gesellschaftlichen Ursachen bewusst aus und zielt auf eine moralische Ablehnung der faschistischen Gräueltaten ab.
Beitrag von Milo Barus - Der Begriff des „objektiven Antiimperialismus“ meint im Kern die zwischenimperialistischen Widersprüche auszunutzen, um die Kampfbedingungen für die Internationale Arbeiterklasse zu verbessern.
Beitrag von Paul Oswald - Dieser Beitrag hat nicht zum Ziel die tausendste Leninexegese zu betreiben, sondern besser zu verstehen wie wir als Kommunisten auf dem Boden des dialektischen Materialismus wissenschaftlich an die Analyse gehen müsse und wie wir nur so (!) zu einer richtigen Losung kommen können.
Die Führung der IG BCE stellt sich im Ukraine-Konflikt auf die Seite des deutschen Imperialismus, belügt ihre Mitglieder und akzeptiert Reallohnverlust
Beitrag von Alexander Kikanadse - Die am 24.2.2022 begonnene Militäroperation der Russischen Föderation ist ein defensiver Präventivschlag gegen eine seit Jahren und im Februar bis zur militärischen Auseinandersetzung provozierte Aggression der NATO.
Beitrag von Tom Hensgen - Kritik und Selbstkritik sollten sowohl innerhalb von Organisationen als auch darüber hinaus in der Bewegung offen geäußert werden, sie ermöglichen uns zu lernen und dienen als Motor der Weiterentwicklung.
Beitrag von Klara Bina - Imperialismus ist nach Lenin die Beherrschung der Welt durch wenige Monopole und ihre Staaten. Die KKE argumentiert gegen die Vorstellung, dass wenige Staaten die Welt beherrschen und argumentiert, dass die Welt ein System gegenseitiger Abhängigkeiten ist.
Beitrag von Philipp Kissel - In der jetzigen Situation gibt es eine Überschneidung der Interessen der nationalen Bourgeoisie mit denen der Arbeiterklasse in der Verteidigung des Landes und der Verhinderung der Zersplitterung und Unterwerfung.
Beitrag von Fatima Saidi - Eine (scheinbare) kurz- oder mittelfristige Verbesserung der Lage der Arbeiterklasse wird hiermit im Argument soweit überdehnt, dass schlussendlich taktische Überlegungen dominieren und die Gefahr besteht, dass die revolutionäre Strategie aus den Augen verloren wird.
Beitrag von Joschua Relko - Der Imperialismus ist gesetzmäßige Entwicklung des Kapitalismus, (objektiv) antiimperialistische kapitalistische Staaten sind nicht existent.
Diskussion zum Imperialismus - Beitrag von Thanasis Spanidis: 20 Thesen zum Krieg in der Ukraine, den zwischenimperialistischen Konflikten und der Haltung der Kommunisten.
Wir veröffentlichen an dieser Stelle in den nächsten Wochen Diskussionsbeiträge zur Imperialismusfrage und zur Situation rund um die Ukraine und Russland.
Zwar sind wir uns einig darin, dass wir gegen die Aufrüstung, die Waffenlieferungen und gegen die Unterstützung der ukrainischen Regierung sind. Außerdem sind wir uns einig in der Ablehnung der anti-russischen Hetze, insbesondere des aktuell aufkeimenden Chauvinismus und Rassismus. Uneinig sind wir uns aber vor allem darin, wie die Militäroperation bzw. der Einmarsch Russlands zu bewerten ist und welchen Anteil jeweils die NATO und Russland an der Eskalation haben.
Gestern konnte der Weltbund der demokratischen Jugend (WBDJ) die Nachricht verbreiten, dass der Kontakt zu den Genossen hergestellt werden konnte. Sie befinden sich in Untersuchungshaft in Kiew und berichten von heftigen Misshandlungen. Wir unterstützen die internationalen Aktivitäten zur sofortigen Freilassung der Genossen, und unterstützen die Aktionen und die Stellungnahme der SDAJ.